LeMela – Leben mit Melanom: Entwicklung und Erprobung eines innovativen Versorgungsmodells
Worum geht es?
Das von der Stiftung Deutsche Krebshilfe geförderte Forschungsprojekt „LeMela“ widmet sich der Entwicklung und Erprobung eines Survivorship-Care-Programms (SCP) für Langzeitüberlebende nach einer Melanom-Diagnose.
Was ist das Ziel
Unser Ziel ist es, ein Survivorship-Care-Programm zu entwickeln, das Betroffene in ihrer langfristigen Versorgung unterstützt und ihre Lebensqualität verbessert. Wir bereiten damit eine randomisierte kontrollierte Studie vor, um die Effekte eines partizipativ entwickelten SCP für Menschen mit metastasiertem Melanom zu untersuchen. Langfristig wollen wir ein standardisiertes Nachsorgemodell etablieren, das:
✔ Spätfolgen bei Melanom-Überlebenden minimiert,
✔ die Lebensqualität verbessert und
✔ die Gesundheitskompetenz der Betroffenen stärkt.
Mit LeMela setzen wir uns für eine verbesserte, langfristige Nachsorge für Melanom-Überlebende ein!
Hinweise für Studieninteressierte
Unsere Forschungstätigkeiten
Zu unseren aktuellen Forschungstätigkeiten zählen:
1. Entwicklung der Intervention
- Zusammenstellung der SCP-Komponenten basierend auf aktueller Forschung und bestehenden Programmen
- Partizipative Weiterentwicklung durch:
- Fokusgruppen und Interviews mit Betroffenen, Angehörigen sowie Ärzt:innen, Psychoonkolog:innen, Therapeut:innen und Pflegekräften
- Stakeholder-Workshops (moderiertes Treffen, bei dem wichtige Beteiligte eines Projektes zusammenkommen, diskutieren und Entscheidungen treffen).
2. Machbarkeit und Pilotierung
- 12-monatige Erprobung des SCP an den Universitätskliniken in Regensburg und Dresden.
3. Evaluation:
- ob das partizipativ weiterentwickelte SCP aus Sicht von Versorgungsakteur:innen und Patient:innen umsetzbar ist und
- ob eine randomisierte kontrollierte Studie zu den Effekten des SCP machbar ist.
Projektteam
Unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Apfelbacher, PhD arbeiten wir gemeinsam mit:
- Prof. Dr. Dr. Sebastian Haferkamp (Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Hautkrebszentrum Ostbayern, Universitätsklinikum Regensburg),
- Prof. Dr. Friedegund Meier (Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Hauttumorzentrum am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen und UniversitätsKrebsCentrum Dresden, Universitätsklinikum Dresden),
- Prof. Dr. Jochen Schmitt (Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus an der TU Dresden).
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät |
Prof. Dr. Christian Apfelbacher, PhD (Projektleitung) Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Dr. Madlen Hörold Studentische Hilfskräfte: Sasha Schutkowski, Benjamin Küster |
Universitätsklinikum Regensburg, Hautkrebszentrum Ostbayern |
Prof. Dr. Dr. Sebastian Haferkamp Lotsin für Klinische Studien: Sabine Brandl |
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Techn. Universität Dresden |
Prof. Dr. Friedegund Meier Hauttumorzentrum am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen und UniversitätsKrebsCentrum Dresden (NCT/UCC) Studienärztin: Dr. Sophia Lehr Studentische Hilfskraft: Lina Schlolaut |
Prof. Dr. Jochen Schmitt Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung |
Förderung: Stiftung Deutsche Krebshilfe, 01.12.2024 - 31.05.2028
Weitere Informationen
Forschungsportal Sachsen-Anhalt