INSTITUT FÜR SOZIALMEDIZIN UND GESUNDHEITSSYSTEMFORSCHUNG

PsyPan - Aktuelles

Neu: Plattform-Testung ScreenYourMind

Heutzutage gibt es viele niedrigschwellige Möglichkeiten, um mit Stress und Belastungen umzugehen und unser Wohlbefinden zu stärken: von Entspannungsübungen über Bewegungsprogramme bis hin zu digitalen Angeboten. Das Problem: Wir wissen oft nicht, welche Angebote es gibt – oder was zu uns passt.

Im Rahmen des Projekts PsyPan erproben das Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Otto-von-Guericke Universität (OvGU), das Betriebliche Gesundheitsmanagement der OvGUund die AOK Sachsen-Anhalt die Plattform ScreenYourMind: Sie ist dafür gedacht, ein passendes Angebot zu finden – individuell und in wenigen Minuten.

Selbsttest

Genau hier setzt unsere Studie an.

Im Mai 2026 beginnt unsere PsyPan-Interventionsstudie: In einer Machbarkeitsstudie erproben Beschäftigte der Hermes Fulfilment GmbH und Beschäftigte der Otto-von-Guericke Universität eine digitalen Screening-Plattform ScreenYourMind mit personalisierter Empfehlung zertifizierter Präventionskurse aus den Handlungsfeldern Stress-/Ressourcenmanagement und Bewegung. Die Studie soll im Dezember 2026 abgeschlossen werden.


Wie funktioniert das?

Wir möchten verstehen, ob die Plattform ScreenYourMind im Alltag hilft, unser psychisches Wohlbefinden zu testen und entsprechend ein passendes Angebot zu finden – und untersuchen dies in einer wissenschaftlichen Studie. Dafür vergleichen wir zwei Gruppen: Eine nutzt ScreenYourMind, die andere eine vergleichbare Plattform InformYourMind, die aktuelle Versorgungswebseiten wiederspiegeln. Wer in welche Gruppe kommt, wird zufällig bestimmt.

 

Bevölkerungsbefragung zur Bekanntheit digitalen psychologischen Versorgungsangeboten

Seit September 2025 ist unsere Bevölkerungsbefragung in Sachsen-Anhalt abgeschlossen. Wir freuen uns sehr über die rege Teilnahme, die uns eine sehr gute Datengrundlage für unsere statistischen Analysen liefert.  

 

Worum ging es in der Befragung?

Ziel war es herauszufinden, wie bekannt digitale psychologische Vorsorgeangebote in der Bevölkerung sind, für wen sie geeignet sind und ob die Menschen sie nutzen würden.

 

Was ist bisher bekannt?

Insgesamt haben 725 Personen teilgenommen, wofür wir uns herzlich bedanken! 55% der Befragten sind weiblich,das durchschnittliche Alter liegt bei 54 Jahren. Erste Auswertungen zeigen, dass digitale Präventionsangebote in Sachsen-Anhalt eher unbekannt sind: 42% haben noch nie davon gehört, 50% kannten sie flüchtig oder gut. 8% haben solche Angebote ausprobiert oder genutzt. Weitere Ergebnisse  folgen in den kommenden Monaten.

 

Neues für die Videobasierte Psychotherapie

In unserer Delphi-Studie entstand eine Handreichung für Psychotherapeut:innen zur videobasierten Psychotherapie, basierend auf neu entwickelten Qualitätsindikatoren.

Letzte Änderung: 01.06.2026 - Ansprechpartner:

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